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Im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums zum Thema

Klassische Philologie und Literaturwissenschaft II
"Was ist eine philologische Frage?"


fanden im WS 2002/2003 die folgenden Vorträge statt:


5.11.2002 Nietzsche und Winckelmann. Was das Altertum dem modernen Menschen ist
Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Riedel, Universität Halle

26.11.2002 Bild und Sprachkritik. Gibt es eine Philologie des Auges?
Prof. Dr. Gottfried Boehm, Universität Basel

17.12.2002 Sir Philip Sidneys Defence of Poesie. "The Poet never affirmeth"
Prof. Dr. Wolfgang Iser, Universität Konstanz

14.1.2003 "aut prodesse aut delectare"- Was verheißt die Liebe zur schönen Literatur?
Prof. Dr. Jochen Hörisch, Universität Mannheim

21.1.2003 Eine philologische Frage ist keine kulturwissenschaftliche Frage.
Prof. Dr. Karl Heinz Bohrer, Paris

11.2.2003 Philologie der Antwort.
Prof. Dr. Werner Hamacher, Universität Frankfurt




Im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums zum Thema

Klassische Philologie und Literaturwissenschaft II
"Was ist eine philologische Frage?"


fanden im SS 2002 die folgenden Vorträge statt:


30.4.2002  "O pierless Poesye [Philology], where is then thy Place?" - Überlegungen zum Stand
der Geisteswissenschaften ausgehend vom Motiv des Schwans
Prof. Dr. Michael Jakob, Univ. Genf/Grenoble

28.5.2002  Odysseen des 20. Jahrhunderts zwischen Mythologie und Intertextualität
Prof. Dr. Gert Mattenklott, FU Berlin

11.6.2002  The Powers of Philology
Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht, Univ. Stanford

25.6.2002  Nietzsche und Winckelmann. Was das Altertum dem modernen Menschen ist
Prof. Dr.  Dr. h.c., Manfred Riedel, Univ. Halle

02.7.2002  De stilo
Prof. Dr.  Hans-Martin Gauger, Univ. Freiburg

16.7.2002  Aktaion: Die Moderne ein Mythos?
Anmerkungen zu Giordano Brunos Heroici furori
Prof. Dr. Maria Moog-Grünewald, Univ. Tübingen




Im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums zum Thema

Klassische Philologie und Literaturwissenschaft.
Aktuelle Konzepte zu Gegenstand und Methode eines Grundlagenfaches


fanden im WS 2001/2002 die folgenden Vorträge statt:


6. 11.2001 Vergessen als Kunst. Überlegungen zu Notwendigkeit und
Mechanismen des Vergessens von Literatur in der Antike
Prof. Dr. Martin Hose (Univ. München)

20. 11. 2001 Augustin - ein lateinischer Autor im pluridisziplinären Focus.
Zur Rolle der Klassischen Philologie im Dialog mit Philosophie und Theologie
Prof. Dr. Therese Fuhrer (Univ. Zürich)

4. 12.2001 Poeten, Papageien und Patrone. Statius' Silve 2, 4 als Beispiel einer kulturwissenschaftlichen Textinterpretation
Prof. Dr. Helmut Krasser (Univ. Gießen)

18. 12. 2001 Loquens pictura - tacitum poema. Visualität und Sprache im Horizont antiker Wahrnehmungstheorie
Prof. Dr. Gregor Vogt-Spira (Univ. Greifswald)

8. 1.2002 Literaturwissenschaft und Rhetorik. Zu Ciceros "Pro Marcello"
Dr. Arnd Kerkhecker (Univ. Oxford)

22. 1.2002 Sapphos Abschiedslieder frg. 94 u. 96 und die 'pragmatische' Deutung der archaischen Lyrik
Prof Dr. Thomas A. Schmitz (Univ. Frankfurt)

15. 2. 2002 (Freitag) 14Uhr c.t.
Idole und Gewebe. Kultur als Bild und Text.
Prof. Dr. Renate Schlesier (Univ. Paderborn)




Erstes Heidelberger Interdisziplinäres Kolloquium Klassische Philologie und Literaturwissenschaft im WS 2001/2002

In diesem Wintersemester beginnt im Seminar für Klassische Philologie unter Leitung von Herrn Prof. Schwindt eine Reihe Interdisziplinärer Kolloquia, auf die wir auf diesem Wege aufmerksam machen möchten. Das Erste Interdisziplinäre Kolloquium Klassische Philologie und Literaturwissenschaft: Aktuelle Konzepte zu Gegenstand und Methode eines Grundlagenfaches hat orientierenden Charakter. Es geht um den Versuch einer aktuellen Standortbestimmung der Klassischen Philologie, die ihre prägende Rolle im Diskurs der geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächer nach der landläufigen Meinung längst verloren hat. Exponierte Altertumswissenschaftler der jüngeren Generation entwickeln in vierzehntäglicher Folge in exemplarischen textnahen Analysen ihre Vorstellungen von der weiteren Entwicklung und Reprofilierung des Faches. Die Vorträge und Diskussionen des Wintersemesters gelten Themen der Literatur- und Sprachgeschichte, der Literatur- und Kulturtheorie, der Philosophie, Patristik und Anthropologie. Die innerphilologische Perspektive wird im Sommersemester 2002 ergänzt um die Ansicht unseres Faches von außen: Namhafte Vertreter der Literatur-, Kunst und Gesellschaftswissenschaften werden Einstellungen und Erwartungen, die Rolle der Klassischen Philologie im Kanon der modernen Wissenschaften betreffend, formulieren. In weiteren Folgen sollen Fachreferenten aus  Wissenschaftspublizistik und Verlagswesen sowie Nachwuchswissenschaftler das Wort erhalten.
















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